Während in Deutschland der Oktober die letzten Sonnentage mit 15-20 Grad Celsius bietet, herrschen in Jamaika noch Temperaturen von über 30 Grad. Es ist eigentlich Regenzeit auf der Insel. Trotzdem regnet es kaum, immer wieder mal, aber absolut nicht störend. Man kann die feinsandigen Strände und natürlich die Sonne genießen. Das Wetter ist herrlich.

 

Ich war für Sie in verschiedenen Regionen unterwegs. Für den Anfang ist Montego Bay perfekt geeignet. Hier kommt man an dem modernen Flughafen an und die Stadt und seine Umgebung bietet viel für Erkundungstouren. Mein absolutes Highlight war Rose Hall. Ein ehemaliges „Great House“ (Herrenhaus) aus dem 18. Jahrhundert. Nicht nur der Baustil, oder das Gebäude an sich ist ein Augenschmaus, auch die Geschichte, die dahintersteckt, macht eine richtige Gänsehaut:

Hier sollte die letzte Besitzerin, Annie Palmer, ihre drei Ehemänner kaltblütig ermordet haben und ihre Sklaven aus niederen Gründen, oder nur aus einfacher Lust verprügeln lassen haben. Grausam, nicht wahr? Rose Hall ist ein wichtiger Berührungspunkt der Geschichte der Sklaverei, auf die die jamaikanische Bevölkerung viel Wert legt. Außerdem soll es bis heute soll in diesem Haus spucken. Annie lässt sich immer wieder mal sichten.

 

Viel entspannter geht es in dem nur zwanzig Fahrminuten von Montego Bay entfernte Rastafari Indigenous Village zu. Ein Ort, der das Leben, die Fähigkeiten und die Erfahrungen der Menschen zeigt. Alle Dorfbewohner leben mit der Natur in einer perfekten Symbiose und es ist ein einzigartiges Erlebnis mit ihnen zu singen und trommeln. Man kann auch Ihre einhundert prozentigen natürlichen Produkte probieren und kaufen. Die schmecken unglaublich lecker. Sehr interessant ist auch, dass es einen „Kräutergarten“ gibt, wo verschiedene Sorten Marihuana Pflanzen angebaut werden. (Achtung! In Jamaika ist es nicht legal Marihuana zu konsumieren wie viele behaupten. Der Besitz oder Konsum ist lediglich entkriminalisiert.)

 

Wo man am schönsten baden kann? Eindeutig Negril. Der „Seven Miles Beach“ mit seinen zahlreichen Resorts ist perfekt für Badeurlauber.

Für Sonnenuntergangsliebhaber (eigentlich für Jeden) ist Rick’s Café am West End von Negril einfach ein Muss. Hier lauschen Sie der feinsten Reggea Musik, trinken erfrischende Cocktails oder ein Red Stripe (ein lokales Bier) und lassen den Tag mit dem atemberaubenden Blick auf das in rosa gefärbte karibische Meer vor der versinkenden Sonne ausklingen. Unbeschreiblich.

 

Eintausend Worte wären nicht genug, um all das zu erzählen, was ich in dieser einen Woche erlebt habe, aber ich berichte Ihnen gerne persönlich von meinem Abenteuer bei einem Beratunsgespräch.

 

Liebe Grüße und bis bald

Ihr Milan Horvath

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